Angststörungen, Burnout, Depressionen, Trauma, Essstörungen, Sucht, Psychosomatische Erkrankungen, Trauer und Verlust, Onkologische Erkrankungen

Klinische Psychologie und Psychotherapie

Praxis Mag.ª Cornelia Schütz

Ein ruhiger Raum, um innezuhalten, zu verstehen und neue Wege zu finden.

Willkommen in meiner Praxis

Auf der Suche nach neuen Wegen?

Die Gründe, eine Psychotherapie zu beginnen, sind vielfältig. Oft steht dabei das Gefühl im Vordergrund, in einer Sackgasse zu stecken, neue Wege zu suchen oder vertraute, aber nicht mehr hilfreiche Pfade verlassen zu wollen.

Im Folgenden erfahren Sie mehr über meine Arbeit, meine Schwerpunkte und darüber, wie eine Psychotherapie bei mir ablaufen kann.

Angebot

Themen, mit denen Menschen zu mir kommen

Ich arbeite mit Jugendlichen und Erwachsenen, bei Bedarf ist auch Onlinetherapie möglich.

Die folgenden Themen geben einen Ausschnitt meiner Schwerpunkte wieder und müssen nicht auf Sie zutreffen.

Angststörungen

Angst gehört wie Freude, Ärger, Trauer und Liebe zu den ganz normalen menschlichen Gefühlen. Belastend und krankhaft wird sie, wenn sie ohne reale Bedrohung, zu stark, zu lange und zu häufig auftritt, belastende körperliche Symptome hervor ruft und zur Vermeidung von Aktivitäten und damit zum Rückzug führt.

In der psychotherapeutischen Behandlung geht es um die Bedeutung der Angst. Konflikte, Stärkung des Selbstvertrauens und das (Wieder)entdecken der eigenen Wünsche können sich dadurch als Ziele für die Behandlung ergeben.

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Burnout

Das „Burn-Out-Syndrom“ beschreibt einen andauernden Zustand der totalen Erschöpfung, sowohl körperlich als auch emotional.

Als eigenständiges Krankheitsbild anerkannt und in den internationalen Klassifikationssystemen aufgeführt wird das Burn-Out-Syndrom aber erst seit kurzen.

Prinzipiell kann allerdings jeder Mensch ein Burn-Out-Syndrom entwickeln, der durch seine berufliche oder private Situation extrem belastet ist und keine Möglichkeit findet, sich ausreichend zu entspannen.

Stress, die Vernachlässigung eigener Bedürfnisse, die Verdrängung von Konflikten hinterlassen über Monate und Jahre ihre Spuren an Körper und Seele, die letztendlich in einen depressiven Erschöpfungszustand mit unterschiedlichen Symptomen enden.

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Depressionen

Eine Depression äußert sich auf vielfältige Weise. Gedrückte Stimmung, Freud- und Interesselosigkeit, sowie Antriebsarmut sind die häufigsten Symptome.

Oft kommen Schlafstörungen und körperliche Symptome begleitend oder im Vorfeld dazu. Es ist eine Erkrankung, die sehr viele Menschen im Laufe ihres Lebens zumindest einmal durchmachen, mehr oder weniger ausgeprägt.

Menschen die an Depressionen leiden, berichten häufig von einer Niedergeschlagenheit „ohne Grund“, von Angstgefühlen und Hoffnungslosigkeit, andere von einer verstärkten Reizbarkeit, Gefühllosigkeit oder inneren Leere.

All diesen Gefühlen – oder anderen – nach zu spüren und Wege aus der Depression zu finden, ist Ziel der Psychotherapie.

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Trauma

Das Wort Trauma kommt aus dem Griechischen und bedeutet Verletzung. Als psychisches Trauma bezeichnet man ein Erlebnis, bei dem der Schutz unserer seelischen oder körperlichen Integrität zusammenbricht.

Was unsere Psyche von selbst schafft zu verdauen, hängt von verschieden Faktoren ab, daher reagieren Menschen oft sehr unterschiedlich auf traumatische Erlebnisse.

Manchmal ist das Erlebte aber auch einfach zu viel und es kommt zu Symptomen, die man als posttraumatische Belastungsreaktion bezeichnet. Dazu gehören sogenannte „flashbacks“ (traumatische Szenen holen den Betroffenen in plötzlichen, intensiven Erinnerungen ein), Albträume, Schlafstörungen oder erhöhte Schreckhaftigkeit.

Die unverdauten Erfahrungen die im Körper stecken geblieben sind, können mit Hilfe einer Therapie langsam verarbeitet werden.

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Essstörungen

Essstörungen wie Magersucht (anorexia nervosa), Ess-Brechsucht (Bulimie), Esssucht (Binge Eating) oder auch Mischformen haben das ständige sich mit dem Essen beschäftigen gemeinsam. Die Wahrnehmung des eigenen Körpers ist verzerrt und übermäßig streng.

Nach wie vor sind Essstörungen ein größtenteils weibliches Thema, wobei auch die Zahl der an einer Essstörung erkrankten Männer im Steigen begriffen ist.

Wenn Kalorienzählen an der Tagesordnung ist, Essen immer wieder mit starken Schuldgefühlen verbunden ist oder das Gefühl besteht, emotionale/soziale Probleme durch Abnehmen lösen zu können, dann wird es Zeit etwas für sich zu tun.

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Sucht

Sucht bezeichnet ein zwanghaftes Verlangen nach einer Substanz (wie Alkohol, Nikotin, Medikamenten oder illegalen Substanzen) oder einem Verhalten (wie z.B. Spiele, Einkaufen…).

Suchtprobleme betreffen mehr Menschen als man ahnt, in allen Kreisen der Gesellschaft. Trotzdem fällt es meistens lange Zeit schwer, sich die Notwendigkeit einer Behandlung einzugestehen.

Die Bedeutung des Suchtmittels für einen selbst und hinter die Sucht zu schauen, gehört genauso zur Therapie, wie Abstand vom süchtig machenden Verhalten und Umgebungen zu nehmen.

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Psychosomatische Erkrankungen

Körperlich krank zu sein ist gesellschaftlich akzeptiert, jedoch seelisch so zu leiden, dass eine seelische oder körperliche Erkrankung entsteht, ist einerseits gesellschaftlich nur teilweise anerkannt und löst andererseits häufig auch Ängste aus.

Wie unser Körper auf emotionale Belastungen reagieren kann, erscheint uns manchmal rätselhaft, vor allem, wenn man die Belastungen womöglich gar nicht so spürt…

Katathym imaginative Therapie birgt hier aber auch die große Chance sich selbst – nämlich mit Leib und Seele – besser kennen zu lernen, zu verstehen und einen neuen Umgang mit sich selbst zu finden.

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Trauer und Verlust

Der Verlust eines geliebten Menschen – sei es durch Tod oder Trennung – erschüttert unser Selbst- und Weltverständnis häufig in den Grundfesten. Trauerprozesse brauchen Zeit.

Nicht selten mehr, als wir ihnen geben wollen. Trauer muss man zulassen, die unterschiedlichen Gefühle durchleben und seinen eigenen, individuellen Umgang mit ihr finden.

Man bleibt gleich und wird doch verändert aus ihr hervorkommen, denn sie zwingt uns zur Wandlung. Trauer findet immer einen Ausdruck, auch wenn wir sie nicht zulassen wollen. Dann bleibt die „echte“ Trauer jedoch im Körper stecken und findet anders ihren Ausdruck (z.B. in Psychosomatischen Beschwerden, Depressionen, Ängsten, Alkoholmissbrauch…).

Trauer und alle Gefühle die in der Trauerzeit auftreten sind normal. Oft ist es jedoch mit Unterstützung leichter und manchmal auch sinnvoll, vor allem, wenn man das Gefühl hat, aus bestimmten emotionalen Zuständen nicht mehr raus zu kommen oder Schwierigkeiten hat, mit Trauergefühlen umzugehen.

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Onkologische Erkrankungen

Eine Krebsdiagnose ist immer ein Schock für den Betroffenen selbst und auch für die Angehörigen. Ein Gefühlschaos von Angst, Zorn und Verzweiflung, aber auch Hoffnung und das Erleben neuer Gefühle und Wichtigkeiten im Leben, will geordnet werden.

Viele Fragen, häufig auch Belastungen tauchen auf. Beziehungen und Freundschaften werden hinterfragt und einige Dinge müssen – oder wollen – neu geordnet und organisiert werden.

Und auch für Familie und Partner ist der Umgang mit der neuen Situation und dem Betroffenen selbst manchmal alles andere als leicht.

Den eigenen, ganz individuellen Weg im Umgang mit der Erkrankung zu finden, ist eine Herausforderung, die an einem Ort an dem alles gesagt, gedacht und gefühlt werden darf, leichter gelingt.

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Mag.ª Cornelia Schütz, Klinische Psychologin und Psychotherapeutin in Hall in Tirol
Foto: Ilvy Rodler

Über mich

Begleitung mit Ruhe, Klarheit und Respekt.

Der Wunsch Psychotherapeutin zu werden, war bereits früh während meines Studiums da, und keine andere Ausbildung habe ich mit so viel Herzblut gemacht.

Immer wieder empfinde ich es als ungemein bereichernd, Menschen auf ihrer ganz persönliche Entdeckungsreise zu sich selbst ein Stück begleiten zu dürfen und dabei zu erfahren, wie wertvoll es ist, sich selbst besser spüren und verstehen zu können.

Viel Neugier auf Menschen und die so unterschiedlichen, ganz persönlichen inneren Welten, sowie eine große Portion „Verstehen wollen“ machen meine Arbeit für mich zur Berufung.

Artikel "Die Tirolerin", "Über Hypochondrie: Symptome, Ursachen und Wege zur Hilfe", 16.1.2025
als pdf

Ausbildungen und Berufserfahrungen

Einschlägige Berufserfahrung und umfangreiche Aus-, und Weiterbildungen bilden die Basis für meine Arbeit.
Ein tiefes Verständnis von sich selbst zu bekommen, erlebe ich immer wieder als Ausgangspunkt für die Entwicklung von neuen Wegen, die dann sicherer und gestärkter gegangen werden können.

Aus- und Fortbildungen

  • Studium der Psychologie, Universität Wien
  • Ausbildung zur Klinischen und Gesundheitspsychologin, Berufsverband Österreichischer PsychologInnen, Wien
  • Psychotherapieausbildung bei der Österreichischen Gesellschaft für angewandte Tiefenpsychologie und allgemeine Psychotherapie
  • Zusatzausbildung für Heiltherapeutisches Voltigieren, Österreichisches Kuratorium für Therapeutisches Reiten
  • Weiterbildung in MBSR (Mind Based Stress Reduction) und anderen achtsamkeitsbasierten Programmen
  • Kinder-, und Jugendlichenpsychotherapie (laufend)
  • Brainspotting Phase 1 und 2 und internationale Zertifizierung bei Brainspotting Austria

Berufliche Tätigkeiten

  • Arbeitsassistenz beim Verein Morgenstern, NÖ: Arbeitsintegration psychisch kranker Jugendlicher
  • Heiltherapeutisches Voltigieren mit Kindern und Jugendlichen
  • Psychoonkologin an der Universitätsklinik für Strahlentherapie, Wien
  • Klinische Psychologin bei der Chance Plus, NÖ: Arbeits- und Schulrehabilitation psychisch kranker Jugendlicher
  • Klinische Psychologin und Psychotherapeutin am Anton Proksch Institut, Wien: Einzel- und Gruppentherapie Suchtkranker im stationären Entzug
  • Gasttherapeutin an der Universitätsklinik für Medizinische Psychologie der Medizinischen Universität Innsbruck
  • Arbeit in freier Praxis (laufend) -

Mitgliedschaften

  • Mitglied bei der Österreichischen Gesellschaft für angewandte Tiefenpsychologie und allgemeine Psychotherapie
  • Mitglied beim Tiroler Landesverband für Psychotherapie

Meine Praxis

Ein geschützter Raum zum Ankommen

Meine Praxis liegt ruhig und zentral in der Altstadt von Hall. Sie ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar. In der Nähe stehen außerdem je nach Tageszeit Parkmöglichkeiten zur Verfügung. Sie können zum Beispiel in der Altstadtgarage parken und sind von dort in 5 Minuten zu Fuß in meiner Praxis.

FAQ

Häufige Fragen

Sie können telefonisch, per E-Mail oder über das Kontaktformular eine unverbindliche Anfrage senden.

Nein. Sie müssen ihr Anliegen nicht bereits genau einordnen. Es reicht, wenn Sie merken, dass Sie etwas beschäftigt, oder Sie sich belastet fühlen und Sie sich Unterstützung wünschen.

Im Erstgespräch klären wir Ihr Anliegen, organisatorische Fragen und ob eine gemeinsame Zusammenarbeit passend erscheint.
Dabei nehme ich mir Zeit, die Themen, die Sie bewegen, zu erfassen, mögliche Ziele zu formulieren und Ihnen meine Arbeitsweise vorzustellen.

Psychotherapie findet in der Regel in wöchentlichen Abständen statt. Je nach Anliegen und persönlicher Situation kann die Frequenz jedoch flexibel angepasst werden.
Erfahrungsgemäß sind wöchentliche Sitzungen besonders sinnvoll, um einen therapeutischen Prozess in Gang zu bringen, einen roten Faden beizubehalten und Veränderungen im Alltag nachhaltig zu unterstützen.
In Krisensituationen biete ich bei Bedarf auch engmaschigere Termine an.

Eine Einzeleinheit dauert üblicherweise 50 Minuten. Paar- oder Familiengespräche können nach Vereinbarung länger angesetzt werden.

Wenn Sie einen Termin nicht wahrnehmen können, bitte ich Sie, mich mindestens 24 Stunden vorher zu informieren. Auf Wunsch vereinbaren wir so zeitnah wie möglich einen neuen Termin.
Bei Absagen innerhalb von 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin wird die Einheit in Rechnung gestellt, da eine anderweitige Vergabe des Termins in der Regel nicht mehr möglich ist.

Ein Teil der Kosten für Psychotherapie wird von der Krankenkasse übernommen.
Die Höhe des Zuschusses ist je nach Krankenkasse unterschiedlich. Bei der ÖGK beträgt der Zuschuss derzeit 33,70 € pro Einheit.

Meine Psychotherapeutische Ausbildung ist die Katathym Imaginative Psychotherapie. Sie ist eine anerkannte tiefenpsychologisch fundierte Behandlungstechnik, die mit inneren Bildern und Szenen arbeitet. Diese entstehen nach einer kurzen Entspannungsphase in therapeutisch begleiteten Imaginationen. Sie sind eine Ausdrucksmöglichkeit des Unbewussten und können einerseits helfen sich selbst und Probleme besser zu verstehen und andererseits brachliegende Ressourcen aufzeigen.
Neben dem therapeutischen Gespräch, beinhaltet eine Psychotherapie meistens auch Imaginationen.

Brainspotting ist eine Therapiemethode die unser visuelles System und unser Körperempfinden zur Aufarbeitung emotionaler Belastungen nutzt. Körperliche und seelische Verletzungen sind sowohl im Körper als auch in verschiedenen Zentren in unserem Gehirn gespeichert und brauchen oft viel emotionale Energie.
In einer sicheren und vertrauensvollen therapeutischen Beziehung können Blockaden, die durch schwierige Erfahrungen in unserem Leben entstanden sind, gelöst und die damit verbundenen Gefühle verarbeitet und integriert werden.
Wenn sie mehr über Brainspotting wissen wollen: www.brainspottingaustria.com
Mein Eintrag bei Brainspotting Austria: www.brainspottingaustria.com

Notfall

Wenn es schnell gehen muss!

Im akuten Notfall ist es wichtig, schnell Unterstützung zu erhalten. Bitte zögern Sie nicht, dieses Angebot in Anspruch zu nehmen, wenn Sie oder jemand in Ihrem Umfeld dringend Hilfe benötigt.

Psychosozialer Krisendienst Tirol

krisendienst.tirol
Tel: 0800 400 120

Psychosoziale Zentren Tirol

psz.tirol
Tel: 050500

Kontakt

Der erste Schritt darf klein sein.

Wenn Sie das Gefühl haben, dass Sie sich Unterstützung wünschen, können Sie gerne Kontakt mit mir aufnehmen.

Mag.ª Cornelia Schütz
Klinische und Gesundheitspsychologin
Psychotherapeutin (KIP)

Mustergasse 2
6060 Hall in Tirol

0680 317 06 02
kontakt@psychotherapie-schuetz.at
Mag.ª Cornelia Schütz, Klinische Psychologin und Psychotherapeutin in Hall in Tirol
Foto: Ilvy Rodler
Mustergasse mit Eingang zur Praxis Mag.ª Cornelia Schütz in Hall in Tirol

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„Unsere Träume können wir erst dann verwirklichen, wenn wir uns entschließen, einmal daraus zu erwachen.” Josephine Baker